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Fest der Wirtschaft in und außerhalb der Burg

Auf einen guten Messeverlauf stießen Bgm. Martin Schuster  (5.v.r.), WKO-Bezirksobmann Franz Seywerth (4.v.r.) und Messe-Organisator Michael Ruhdorfer (re.) mit Gemeinderäten und Wirtschaftstreibenden des Ortes an, Foto: Lothar Schwertführer Auf einen guten Messeverlauf stießen Bgm. Martin Schuster (5.v.r.), WKO-Bezirksobmann Franz Seywerth (4.v.r.) und Messe-Organisator Michael Ruhdorfer (re.) mit Gemeinderäten und Wirtschaftstreibenden des Ortes an, Foto: Lothar Schwertführer

 

Noch bis heute Abend (19. Mai) findet in und außerhalb der Burg das Fest der Wirtschaft statt. Die Perchtoldsdorfer Betriebe präsentieren sich und ihre Leistungen. Nur die wenigsten, so Wirtschaftsbundobfrau Brigitte Sommerbauer, sind über das große Angebot der Gewerbetreibenden informiert.

 

Bei freiem Eintritt kann man sich nicht nur von den Waren und Dienstleistungen der Firmen überzeugen, sondern auch an einem großen Gewinnspiel teilnehmen, es gibt eine Kinderrallye und einen Speakerscorner, wo über Themen von Wirtschaft über Recht bis Immobilien und Gesundheit gesprochen wird.

Auf dem Hyrtlplatz vor der Burg zeigen Perchtoldsdorfer Autofirmen ihre neuen Modelle, wie hier  Renault Skala. Der Hit sind Elektroautos. Auf dem Hyrtlplatz vor der Burg zeigen Perchtoldsdorfer Autofirmen ihre neuen Modelle, wie hier Renault Skala. Der Hit sind Elektroautos.

Die Eröffnung der Schau fand Freitagmittag durch Bürgermeister Martin Schuster statt, am Abend gibt es ab 18.30 Uhr ein großes Showprogramm mit der Blasmusik Perchtoldsdorf, den Cheerleaders der ÖTB Tanzgruppe und ab 20 Uhr mit The Yankees von Erwin Sommerbauer.

 

Wirtschaftsbundobfrau Brigitte Sommerbauer: „Das Fest der Wirtschaft ist vor allem ein Akzent gegen den Abfluss der Kaufkraft in Richtung große Ballungszentren.“ Im Klartext: Die Perchtoldsdorferinnen und Perchtoldsdorfer sollen ihr Geld im Ort lassen.

YouTube-Video

Internationaler Erfolg für Galaxy Tiger Reichstein

Foto: Christian Fiedler Foto: Christian Fiedler

Beim Europacup “British Open” in London holte sich vergangenes Wochenende Julius Reichstein von dem in Perchtoldsdorf beheimateten Judoclub Volksbank Galaxy Tiger in der Gewichtsklasse bis 100 kg den 5. Platz und bestätigte damit seine Weltklasse. In der Vorrunde besiegte er den Schweizer Patrik Moser, den Polen Kajetan Pintal, den Holländer Roorda Berend und stand somit als Pool-Sieger fest.

 

Trainer Thomas Haasmann: "Julian hat gezeigt, dass er zur Weltspitze gehört."

 

Vom Pflegeheim zur Hochzeitsreise nach P'dorf

Das glückliche Liebespaar Edith Bauer und Hermann Pautsch mit Gratulanten, darunter auch Pfarrer Ernst Freiler und Vbgm. Franz Kamtner (2.v.r.), Foto: Kraus Das glückliche Liebespaar Edith Bauer und Hermann Pautsch mit Gratulanten, darunter auch Pfarrer Ernst Freiler und Vbgm. Franz Kamtner (2.v.r.), Foto: Kraus

Edith Bauer (78) und Hermann Pautsch (90) lernten sich im Landespflegeheim Mödling kennen und lieben. Jetzt holten sie sich von Diakon Josef Fellner sogar den kirchlichen Segen. Und vom Heim gab es im Rahmen einer festlichen Agape eine Art Hochzeitstorte – und einen Gutschein für eine „Hochzeitsreise“ nach Perchtoldsdorf. Dort freut sich schon Pfarrer Ernst Freiler, das glückliche Paar in seiner Kirche begrüßen zu dürfen.

 

Perchtoldsdorfer Burg von Pröll ausgezeichnet

LH Pröll mit Alt-LH Ludwig und Bgm. Schuster LH Pröll mit Alt-LH Ludwig und Bgm. Schuster

Hohe Auszeichnung für die Burg in der Burg: Landeshauptmann Erwin Pröll verlieh Dienstagabend (15. Mai) im Rahmen einer großen Gala an Bürgermeister Martin Schuster und Kulturreferentin Brigitte Sommerbauer die „Goldene Kelle“ für die neu gestaltete Perchtoldsdorfer Burg.

 

Diese wurde anlässlich des 30-Jahr-Jubiläums des Wettbewerbs „NÖ gestalten“ zusammen mit sieben anderen Projekten als vorbildlicher Bau in Niederösterreich prämiert. Entschieden hatten das 90.000 Leserinnen und Leser der Broschüre „NÖ gestalten“.

 

„Es ist euch gelungen, mit der Perchtoldsdorfer Burg ein Zeugnis selbstbewusster, moderner Architektur abzulegen und ein überregionales Zentrum zu schaffen, dabei aber die mittelalterliche Wirkung völlig unangetastet zu lassen“, fasste Pröll die Projektidee der Architekten Treiber und Reisenberger, umgesetzt von Hannes Toifel, zusammen.

 

Und der bekannte österreichische Schriftsteller Alfred Komarek ergänzte: „Die Burg trotzt und droht nicht mehr ihren Feinden, sondern öffnet sich ihren Gästen. Alte Substanz und neue Architektur holen gemeinsam das Gestern ins Heute“.



Perchtoldsdorf: Mekka für alle Weinfreunde

Sabine und Claudia, Foto: Perchtoldsdorfer Weinbauverein Sabine und Claudia, Foto: Perchtoldsdorfer Weinbauverein

Perchtoldsdorf ist in den nächsten Wochen gleich zweimal Treffpunkt für Weinfreunde und Weinkenner.

 

Am 24. Mai werden unter dem Motto „Wein in der Burg“ die 41 besten Weine der Thermenregion ausgestellt und zur Verkostung angeboten (18 bis 22 Uhr, gesamte Burg). Und vom 31. Mai bis 2. Juni (17 bis 24 Uhr) kann man am Hyrtlplatz rund 30 edle Weine von 14 Perchtoldsdorfer Weinbaubetrieben verkosten. Sabine und Claudia freuen sich jedenfalls auf alle Gäste.

Näheres auf unserer Weinseite

Frank Stronach – nein danke!

Was vom Herrn Strohsack aus Weiz, der in Kanada Karriere machte und jetzt wieder die Liebe zu seiner alten Heimat entdeckt hat, zu halten ist, zeigte sich Dienstagabend: In einem „Report“-Interview, das eigentlich keines war, weil Stronach sich mit konkreten Aussagen zierte wie eine Diva, stellte er die fundamentale These auf: „Jede Hausfrau weiß, dass man nur das ausgeben kann, was man auch einnimmt.“ Gepunktet. Blöd nur, dass solche programmatischen Aussagen, vor denen Faymann, Spindelegger und Co. sicher zittern werden, ausgerechnet von jenem Unternehmer kommen, dessen Geschäftsgrundlage der Pump ist. Denn wie viele Autofahrer haben ihren Wagen schon bar bezahlt? Die ganze Autoindustrie lebt von Krediten und Leasingverträgen, also vom Prinzip „Mehr ausgeben als einnehmen“. Und damit hat Herr Stronach seine Milliarden gemacht. Das sollte der Herr, der sich jetzt als Verbesserer des österreichischen Politsystems aufspielt, nicht vergessen.

 

Lothar Schwertführer

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Eine neue Hainbuche vor der Spitalskirche

Die Perchtoldsdorfer Grünen mit ihrem Obmann Christian Apl (2.v.l.) beim Pflanzen der neuen Hainbuche Die Perchtoldsdorfer Grünen mit ihrem Obmann Christian Apl (2.v.l.) beim Pflanzen der neuen Hainbuche

Die Grüne Community in Perchtoldsdorf freut sich über eine Hainbuche, die sie vor der Spitalskirche gesetzt hat. Der Baum war ein Geschenk von Landessprecherin Madeleine Petrovic an die Ortsgruppe anlässlich des Internationalen Tag des Baumes am 25. April. "Wenn sie sich dann ein bisschen ausgewachsen hat, wird sie sicher den Eingang zum Bürgerspital, den Durchgang zum Ortskern deutlich aufwerten," meint Ortsgruppensprecher Christian Apl.

 

1. Heineken Open Air Party in Perchtoldsdorf

Burgbar-Chefs Marko Cavar und Peter Peschel mit Heineken-Girls Burgbar-Chefs Marko Cavar und Peter Peschel mit Heineken-Girls

Die Burgbar in der Hochstraße, bekannt für gute Cocktails und gehobene Atmosphäre, ließ erstmals in Perchtoldsdorf eine Heineken Open Air Party steigen.

 

Die Hochstraße wurde zur "Green-Highstreet", der Eingang zum Zellpark verwandelte sich zur grünen Party-Zone. Top-DJ "Nightrocker" sorgte mit heißen House- und Discorhythmen für Stimmung (auch nachher noch bei der Aftershow-Party), hunderte Besucher aller Generationen genossen den Abend mit Freibier und Give-Aways, die zwei hübsche Heineken Girls einschenkten bzw. verteilten. Die Burgbar-Tausendsassas Marko Cavar und Peter Peschel freuten sich neben den vielen begeisterten Stammgästen auch über den Besuch von Bürgermeister Martin Schuster und Gattin, Wirtschaftbundobfrau Brigitte Sommerbauer sowie zahlreiche Perchtoldsdorfer Wirtschaftstreibende.

DJ Nightrocker in voller Fahrt DJ Nightrocker in voller Fahrt

Der angrenzende Kindergarten und die Pfadfindergruppe halfen tatkräftig bei der Stromversorgung aus und waren zur Stelle, als sich ein Kabel der exzellenten Musik- und Lichtshow nicht mehr gewachsen fühlte und einen kurzfristigen Stromausfall verursachte.

 

Demnächst steht ein Latin-Open Air mit Live-Band auf dem Programm und für die Damen gibt es jeden Mittwoch eigene "Lady Nights". Näheres unter www.burgbar.at

Was macht denn der Bürgermeister da am Boden?

Bgm. Martin Schuster und Franz Varga, Foto: Paminger Bgm. Martin Schuster und Franz Varga, Foto: Paminger

Martin Schuster inspiziert gemeinsam mit seinem Wirtschaftshofleiter Franz Varga den neuen Bitumenbelag auf Perchtoldsdorfs Straßen, der seit kurzem schneller und billiger Schlaglöcher und Frostaufbrüche beseitigen hilft. Wilhelm Neuber Gasse, Wolfgang Leeb Gasse, Joseph Kainz Gasse und Speichmühlgasse bekamen bereits eine neue Decke, Stuttgarter Straße, Meister Klieber Gasse, Leopold Schäftner Gasse und die Zufahrtsschleife zum Tirolerhof folgen noch. Wussten Sie, dass es bei uns 90 km Straßen und Gassen gibt?

 

Umgestürzter Lkw im Schützengraben

Umgestürzter Lkw im Schützengraben, Foto: Singer, BFK Mödling Umgestürzter Lkw im Schützengraben, Foto: Singer, BFK Mödling

Beim Entladen von Rindenmulch stürzte Montagfrüh (14.5.) um 7.30 Uhr auf einem Lagerplatz im Schützengraben ein 25-Tonner seitlich um.

 

Die Feuerwehr Perchtoldsdorf rückte mit Rüstlöschfahrzeug und schwerem Rüstfahrzeug aus. Der Lenker, der sich zum Zeitpunkt des Umkippens auf der Ladefläche befand, hatte großes Glück, dass er nicht unter seinem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Er blieb unverletzt. Die Feuerwehr musste die acht Tonnen des dampfenden Rindenmulches händisch entladen.

Exotische Grillgerichte beim Weltladen

Christian Klebinger grillte Exotisches, Foto: Weltladen Christian Klebinger grillte Exotisches, Foto: Weltladen

Unter dem Motto „Öko & fair ernährt mehr“ lud der Weltladen in der Wiener Gasse am Samstag (12.5.) zu einem bio-fairen Brunch mit exotischen Gerichten ein.

Spezialitäten-Koch Christian Klebinger bereitete erstmals in Perchtolfsdorf „street food“ aus aller Welt auf seinem Griller zu und servierte es experimentierfreudigen Genießern. Gebratene Hühnerspießchen, Linsenlaibchen und Tortillas, alles mit köstlichen Saucen, waren einige seiner Rezepte, die großen Zuspruch fanden.

Tische und Bänke luden zum Rasten und Plaudern ein, während die kleinen Besucher Spaß am Basteltisch hatten. Außerdem bot ein Bücherstand vertiefende Lektüre zu den Themen Agrarpolitik, Bio-Schmäh, Vegan kochen, Guerilla Gardening, Landgrabbing uvm. an. Am 13. Juni gibt es übrigens einen Kochkurs über „Latino-Küche für den Grill“ mit Christian Klebinger im Weltladen.

Goldene Ehrenplakette für P’dorfer Polizeichef

Chefinsp. Gruber mit Bgm. Chefinsp. Gruber mit Bgm.

Chefinspektor Wilfried Gruber, seit mehr als zehn Jahren für die Sicherheit in Perchtoldsdorf zuständig, bekam anlässlich seiner bevorstehenden Pensionierung im August von Bürgermeister Martin Schuster die Ehrenplakette in Gold. Schuster betonte, dass Gruber trotz seiner schwierigen Aufgabe ("Hier gibt es Menschen mit verdichtetem Rechtsempfinden und wir sind ein Heurigenort") nie das Menschliche außer Acht gelassen habe. "Du bist unser Freund geworden", lobte der Bürgermeister den gebürtigen Waldviertler Wilfried Gruber. (Foto: Paminger)


Wienerlied Abend: € 4.509,- für Rotes Kreuz

V.l.: Robert Horacek (Rotes Kreuz), Kulturreferentin Brigitte Sommerbauer, Karl Nigl, Maria Walcher, Bgm. Martin Schuster, Karl Brodl, Herbert Bäuml, Erwin Sommerbauer, Karl Distel, Pfarrer Ernst Freiler und Rudi Koschelu V.l.: Robert Horacek (Rotes Kreuz), Kulturreferentin Brigitte Sommerbauer, Karl Nigl, Maria Walcher, Bgm. Martin Schuster, Karl Brodl, Herbert Bäuml, Erwin Sommerbauer, Karl Distel, Pfarrer Ernst Freiler und Rudi Koschelu

 

Bis auf den letzten Platz gefüllt war am 8. Mai der Festsaal der Perchtoldsdorfer Burg. Maria Walcher, Erwin Sommerbauer, Karl Brodl, Karl Distel und Karl Nigl gaben in Begleitung von Kontragitarrist Rudi Koschelu und Herbert Bäuml an der Harmonika traditionelle Wienerlieder und Couplets zum Besten.

 

„Jetzt wird’s g’miatlich“, war der thematische Bogen durch die weite Landschaft des Wienerliedes und damit der Wiener Seele, vorgetragen von den wohl besten Kennern dieses traditionellen Musikgenres in Perchtoldsdorf. Zum ersten Mal stand diese Perchtoldsdorfer Starformation nach sieben Jahren Pause wieder gemeinsam auf der Bühne. Der Weltrotkreuztag am 8. Mai und das Anliegen eines Fahrzeugankaufs für die Ortsstelle Perchtoldsdorf hatten nach Vorarbeit des Sozial- und Gesundheitsreferats diesen Abend erst möglich gemacht. Das Rekordergebnis von € 4.509,- wurde am 15. Mai von Bürgermeister Martin Schuster und Kulturreferentin Brigitte Sommerbauer an Rotkreuz-Ortschef Robert Horacek übergeben.

Neuer Weingarten-Radweg Mödling–Vöslau eröffnet

Kommunalpolitiker mit  einer Abordnung der Blasmusikkapelle Mödling unter Kapellmeister Max Paul, Foto: Schlechta Kommunalpolitiker mit einer Abordnung der Blasmusikkapelle Mödling unter Kapellmeister Max Paul, Foto: Schlechta

Nach knapp einem Jahr Vorbereitungszeit wurde der neue Weingarten-Radweg durch das Weinbaugebiet Thermenregion Wienerwald eröffnet.

 

Die mehr als 15 Radkilometer führen von Mödling durch die wunderbare Rieden-Landschaft der Thermenregion Wienerwald, vorbei an touristischen Attraktionen, wie der Gebietsvinothek in Thallern, dem Weinbaumuseum in Gumpoldskirchen oder der Römertheme Baden bis nach Bad Vöslau. In allen Gemeinden entlang der Strecke finden sich die typischen Heurigen der Thermenregion, wo hervorragende Weine und regionale Schmankerl verkostet werden können.



Perchtoldsdorfer Tanzteam wurde Fünfter bei EM

Das erfolgreiche Team der Perchtoldsdorfer Das erfolgreiche Team der Perchtoldsdorfer

Das Perchtoldsdorfer A-Team mit der Formation "And the Oscar goes to..." konnte bei der Europameisterschaft in den Formationstänzen am 5. Mai im Multiversum Schwechat den 5. Platz erreichen. An der EM nahmen 16 Formationen aus ganz Europa teil. Damit blieben die Perchtoldsdorfer nach 8 Staatsmeistertiteln in Folge beste österreichische Mannschaft, worüber sich Kommerzialrat Heinz Schmid von der Tanzschule Schmid am meisten freut. Europameister wurde übrigens das Team aus Litauen.

Wöchentlicher Babytreff im Marienhof

Diese süßen Babys knüpfen beim wöchentlichen Babytreff im Marienhof erste Kontakte, Foto: P'dorf Babyteam Diese süßen Babys knüpfen beim wöchentlichen Babytreff im Marienhof erste Kontakte, Foto: P'dorf Babyteam

Seit kurzem trifft sich eine Gruppe „frisch gewordener" Eltern jeden Freitag ab 9 Uhr im Marienhof zu einem Gedankenaustausch. Bei Tee, Kaffee und Kuchen tauschen sich junge Eltern aus und die Babys „beschnuppern" sich gegenseitig. Jede und jeder ist herzlich willkommen, der wohl jüngsten Runde im Ort beizutreten. Weitere Infos auf http://p-dorfbaby.jimdo.com

 

Neuer Kreisverkehr an der B 12a in Brunn eröffnet

LH Erwin Pröll eröffnete den Kreisverkehr beim neuen Autohaus von Toni Ebner (2.v.r.) an der B 12a in Brunn. Dahinter die größte Hand der Welt. LH Erwin Pröll eröffnete den Kreisverkehr beim neuen Autohaus von Toni Ebner (2.v.r.) an der B 12a in Brunn. Dahinter die größte Hand der Welt.

Freitag, 4. Mai, wurde an der Kreuzung der Landesstraße B 12a mit der Ziegelofengasse in Brunn der neue Kreisverkehr durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll offiziell eröffnet.

 

Notwendig geworden war das Projekt auf Grund der Erschließung der Betriebsgründe entlang der Landesstraße B 12a. Die Kosten für den Kreisverkehr belaufen sich auf 390.000 Euro, wobei je ein Drittel von Land Niederösterreich, Marktgemeinde Brunn am Gebirge und Autohaus Ebner getragen wird. Letzteres feiert dieses Wochenende mit riesigem Pomp (Volksfest mit Schlager- und Volksmusikstars wie Nik P., Edlseer und Junge Zillertaler, der neuen Miss Austria und der Verlosung zweier Autos) die Eröffnung seines neuen Geschäftes. Siehe auch noe24.at

 

Das Geheimnis des Kalksburger Freimaurer Tempels

Josef Romeo Stangl (re.) und Prof. Hans Gramm vor dem Modell des Freimaurer Tempels Josef Romeo Stangl (re.) und Prof. Hans Gramm vor dem Modell des Freimaurer Tempels

Josef Romeo Stangl hielt am 3. Mai im Kollegium Kalksburg einen hochinteressanten Vortrag über den Freimaurer Tempel, der hinter den Mauern des Elitegymnasiums liegt.

 

Der ehemalige Polizist und Experte für mystische Zahlencodes hat in jahrelanger Recherche die codierte Bauweise des vermutlich ältesten Freimaurermonuments Österreichs entschlüsselt. Immer wieder stieß er dabei auf die magische Zahl 19. Hausherr Direktor Michael Dobes begrüßte neben vielen Kalksburg-Absolventen auch Prof. Peter Back-Vega, den Kurator des Freimaurer Museums Schloss Rosenau. Nach dem Vortrag wurde Wein vom Perchtoldsdorfer Winzer Franz Distl ausgeschenkt.

 

Rothäute eroberten Maifest der Schwarzen

Austropop-Indianer Waterloo begeisterte die Besucher Austropop-Indianer Waterloo begeisterte die Besucher

Ein tolles Indianerfest organisierte der Perchtoldsdorfer ÖAAB mit Obmann Alexander Nowotny am 1. Mai im Zellpark.

 

Fast 3.000 Besucher waren gekommen und erlebten mit Ponyreiten, Trommeln, vielen Spielen und Attraktionen sowie reichlich Gegrilltem und kalten Getränken einen unterhaltsamen und harmonischen Familiennachmittag. Highlight war der Auftritt von Austropop-Legende und Oberindianer „Waterloo“ Hansi Kreuzmayr, der Jung und Alt begeisterte.

Gemeinderätin Brigitta Zimper, die bei der Festorganisation federführend war: „Nicht zuletzt waren es die viele Freiwilligen des Perchtoldsdorfer ÖAAB, die durch ihren Einsatz zum Gelingen des Festes beigetragen haben.“

 

Neben Bürgermeister Martin Schuster waren auch Hilfswerk-Österreich-Präsident Othmar Karas (Vizepräsident des EU-Parlaments), Familien-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz, die NÖ-Hilfswerk-Präsidentin LAbg. Michaela Hinterholzer und die langjährige Hilfswerk-Schirmherrin und Perchtoldsdorferin Ingrid Turkovic-Wendl gekommen.

 

P'dorfer Cheerleader bei der "Großen Chance"

Diese 24 Mädchen der Perchtoldsdorfer Cheerleader treten ab September bei der "Großen Chance" im ORF an Diese 24 Mädchen der Perchtoldsdorfer Cheerleader treten ab September bei der "Großen Chance" im ORF an

Grund zur Freude haben die Cheerleader vom Turnverein Perchtoldsdorf. Nach der Österreichischen Cheerleader Meisterschaft im März wurden die P’dorferinnen mit ihren Trainerinnen Petrissa Ruthner und Sabrina Bartl zum Casting für „Die Große Chance“ vom ORF eingeladen. Die Jury war von den akrobatischen und tänzerischen Darbietungen der Showgruppe so begeistert, dass sie diese gleich vorzeitig für die Sendung (beginnt am 7. September) engagierte. Die Showgruppe der Perchtoldsdorfer Cheerleaders besteht aus 24 Mädchen im Alter von 10 bis 22 Jahren. Infos: www.cheerstars.at

 

Die Perchtoldsdorfer Feuerwehr bittet um Spenden

Die Kommandanten Jezek (re.) und Nigl Die Kommandanten Jezek (re.) und Nigl

Im Jahr 2011 wurde die Feuerwehr Perchtoldsdorf zu 289 Einsätzen alarmiert. 21.264 freiwillige und unentgeltliche Stunden wurden von den Florianijüngern zum Schutz und Wohl der Bevölkerung geleistet. Um die Finanzierung zur An schaffung und Instandhaltung der Einsatzausrüstung und Einsatzfahrzeuge zu gewährleisten, bittet die Feuerwehr um Spenden auf das Konto www.ff-perchtoldsdorf.at, IBAN: AT103225000311906518, BIC: RLNWATWWGTD. Seit 1. Jänner 2012 können Spenden an Freiwillige Feuerwehren übrigens mit 34-50% steuerlich abgesetzt werden.

 

SPÖ-Häuptlinge bei Kundgebung im Bezirk Mödling

Anton Plessl, Bundeskanzler Werner Faymann und NR Hannes Weninger Anton Plessl, Bundeskanzler Werner Faymann und NR Hannes Weninger

Vor der traditionellen Maikundgebung der SPÖ auf dem Wiener Rathausplatz stattete Bundeskanzler und SPÖ-Vorsitzender Werner Faymann unserem Bezirk einen Besuch ab.

Am 30. April sprach er auf dem Schrannenplatz in der Mödlinger Fußgängerzone. Mit dabei waren auch der SPÖ-Bezirksvorsitzende von Mödling, Nationalratsabgeordneter Hannes Weninger, und der Perchtoldsdorfer SPÖ-Chef Hofrat Anton Plessl, gesinnungsbewusst mit rotem Schal.

Freidemokraten setzen auf Kaltenleutgebener Bahn und Tunnel zwischen Waldmühle und Breitenfurt

Die violette Linie soll den Tunnel zwischen Breitenfurt und Waldmühle-Rodaun markieren. Der 2 km lange Tunnel würde unter dem Bürgerspitalswald verlaufen. Vorne links die Wienerhütte, Foto: Freidemokraten/Google Die violette Linie soll den Tunnel zwischen Breitenfurt und Waldmühle-Rodaun markieren. Der 2 km lange Tunnel würde unter dem Bürgerspitalswald verlaufen. Vorne links die Wienerhütte, Foto: Freidemokraten/Google

Einen zwei km langen Eisenbahntunnel zwischen Breitenfurt (Laaber Spitz) und Kaltenleutgeben-Waldmühle fordern die erst vor kurzem gegründeten Liesinger Freidemokraten des Tierarztes Holger Uhlig. In weiterer Folge wollen sie die Bahnstrecke über die Trasse der Kaltenleutgebener Bahn bis zur S-Bahn Liesing wieder aktivieren. Angedacht sind Dieseltriebwagen. An der Donauwörtherstraße soll die alte Station Rodaun wieder errichtet werden und von dort ein Gleis über die Schillerpromenade zum Gleisstumpf des ehemaligen 360er (1921-1967) führen. Damit wäre eine Anbindung an den 60er gegeben. Kostenpunkt laut Freidemokraten: 80 Millionen Euro.

 

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kann man davon ausgehen, dass auf der Trasse der Kaltenleutgebner Bahn kein Bahnverkehr mehr aufgenommen wird. Bürgermeister Martin Schuster, der bekanntlich über eine satte Mehrheit im Gemeinderat verfügt, ist strikt dagegen, außerdem würde er das politisch nicht überleben. Rund 1000 Menschen wohnen entlang der Kaltenleutgebner Bahn, viele haben sich um viel Geld neue Häuser und Wohnungen gekauft, die nichts mehr wert wären, wenn ihnen die Bahn im 10-Minuten-Takt durchs Wohnzimmer fahren würde. LS

Winzer Barbach Sieger bei zwei Weinsorten

Die Familie Barbach aus der Rudolfgasse kann sich über gleich zwei Sortensieger bei der Prämierungsweinkost „Best of Thermenregion“ freuen: einen Weißburgunder und einen Jung-Cuvée, jeweils Jahrgang 2011. Diese und alle anderen prämierten Weine der Thermenregion werden am 24. Mai bei „Wein in der Burg“ präsentiert. Alle Details auf der Wein-Seite.

Martin Schuster mit 99 Prozent der Stimmen zum neuen ÖVP-Chef des Bezirks Mödling gewählt

Spindelegger übergibt Parteiobmann an Schuster Spindelegger übergibt Parteiobmann an Schuster

Mit 205 von 207 Stimmen der Parteitagsdelegierten wurde der Perchtoldsdorfer Bürgermeister Martin Schuster Mittwochabend in der Perchtoldsdorfer Burg zum neuen Bezirksparteiobmann der ÖVP Mödling gewählt.

 

Stellvertreter wurden der Mödlinger Bürgermeister Hans Stefan Hintner, die Bürgermeisterinnen Michaela Vogl (Gießhübl) und Beatrix Dalos (Biedermannsdorf) sowie Mag. Gerald Gerstacker.

 

Vor dem Urnengang hatte Schusters Vorgänger, Vizekanzler und Außenminister Dr. Michael Spindelegger, der 14 Jahre lang die Bezirkspartei leitete, ein erfolgreiches Resümee gezogen. Er verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, schon bald als Bundeskanzler einer Parteiveranstaltung beiwohnen zu können. Spindelegger wurde auf Vorschlag von Martin Schuster zum zweiten Ehrenparteiobmann des Bezirks nach Altlandeshauptmann Siegfried Ludwig ernannt.

 

Der neue ÖVP-Bezirksparteiobmann Schuster nannte als größte Herausforderungen im Bezirk Mödling die Lösung der Verkehrs- und Sicherheitsprobleme (Mödling verzeichnet mehr Einbruchsdiebstähle als das Burgenland und Vorarlberg zusammen) sowie eine vernünftige Raumordnung.

Computersimulation bestätigt Verkehrskollaps

In Anwesenheit von Verkehrsexperten aus NÖ und Wien sowie der Bezirksvertretung von Liesing wurde kürzlich eine Computersimulation durchgeführt, wie sich Kreuzungsumbauten (zusätzliche Abbiegespuren) im Zusammenhang mit dem geplanten Mega-Wohnprojekt im Kaltenleutgebner Tal auf den Verkehr auswirken würden. Fazit: Der Verkehr würde trotzdem vollkommen zusammenbrechen.

 

„Diese Lösung klappt nicht“, stellte der Leiter der Verkehrsabteilung des Landes NÖ, Univ.-Prof. Dr. Friedrich Zibuschka trocken fest. Und auch die Vertreter der Stadt Wien mussten zur Kenntnis nehmen, dass selbst bei optimistischsten Annahmen der völlige Verkehrsstillstand zu Spitzenzeiten drohen würde. Bürgermeister Schuster: „Die Simulation bezieht sich nur auf das Wiener Gebiet – die Autos verschwinden ja nicht an der Stadtgrenze, sondern fahren über Perchtoldsdorf zur Autobahn.“ Der Kommunalausschuss des NÖ Landtags ist mit dieser Problematik bereits befasst und wird einen Antrag für die nächste Landtagssitzung erarbeiten.



Wohnbaumonster Waldmühle Rodaun: Bürgermeister fühlen sich von der Gemeinde Wien verarscht

Kämpfen gemeinsam gegen das Wohnmonster: Bgm. Schuster, Ing. Zischka, die Bgm. Wimmer, Herzig und Graf Kämpfen gemeinsam gegen das Wohnmonster: Bgm. Schuster, Ing. Zischka, die Bgm. Wimmer, Herzig und Graf

„Offiziell kann man das nicht so sagen, aber ja, es stimmt, wir fühlen uns von der Gemeinde Wien verarscht“, war der einhellige Tenor Dienstag beim Pressegespräch mit den Bürgermeistern Martin Schuster (Perchtoldsdorf), Josef Graf (Kaltenleutgeben), Ernst Herzig (Breitenfurt) und Peter Wimmer (Laab im Walde) bei der ehemaligen Zementfabrik Perlmooser in Rodaun, wo demnächst 450 neue Wohnungen entstehen sollen.

 

Die Bürgermeister der Anrainer-Gemeinden und Bürgerinitiativen rennen dagegen Sturm. Perchtoldsdorf und Kaltenleutgeben rufen Verwaltungs- und Verfassungsgerichtshof an, um das Wahnsinnsprojekt zu stoppen. Sie fechten den Flächenwidmungsplan an und sprechen von gröbsten Mängeln punkto Raumplanung. Immer wieder habe die Gemeinde Wien in der Vergangenheit versprochen, die Zahl der Wohnungen mit 230 bis 250 zu begrenzen, auch von diversen Verkehrslösungen wie zum Beispiel zwei Abbiegespuren Richtung Mauer sei die Rede gewesen. Geschehen sei nichts. „Wien nimmt das Thema nicht ernst“, meint Herbert Zischka von der Bürgerinitiative, der beim Pressegespräch ebenfalls anwesend war und für 21. April um 10 Uhr zu einer großen Bürgerdemo am Kalksburger Platz aufruft.

 

Bürgermeister Schuster bringt das Thema gemeinsam mit seinem Kollegen Graf nächste Woche vor den NÖ-Landtag und setzt auf seinen Boss. „Ich hoffe, der gute private Kontakt zwischen Pröll und Häupl wird ausreichen, um eine Lösung herbeizuführen.“

 

„Die Nachbargemeinden sollen Rückwidmungen von Bauland in Gründland durchführen, Wien ist dazu aber nicht bereit", sagt Bürgermeister Ernst Herzig von Breitenfurt. Und sein Laaber Kollege Peter Wimmer betont, dass Laab seit 1989 seinen Flächenwidmungsplan nicht mehr verändert habe. Wimmer schlägt eine Öffnung der Klause Kalksburg für den Verkehr Richtung Wien vor. Da dort jedoch Vorsorge-Luxuswohnungen von einer Tochter der Grazer Wechselseitigen gebaut werden, dürfte dies wohl ein unrealistischer Wunsch sein.

 

Perchtoldsdorf ist durch das geplante Wohnungsmonster zweifach betroffen: Erstens durch das zu erwartende 2,5-fache Verkehrsaufkommen gegenüber jetzt (ganzer Durchzugsverkehr zur A21) und zweitens dadurch, dass das Bauprojekt im Quellgebiet des Perchtoldsdorfer Trinkwassers liegt. Schuster: „Man kann nicht eine Industrieruine durch noch Schlimmeres ersetzen."

„Gebt das Zementwerk der Natur zurück“, Dr. Tillfried Cernajsek, FPÖ-Chef von Perchtoldsdorf und gelernter Geologe bei der Gemeinderatssitzung am 28. März 2012

Andreas Fasching wird neuer evangelischer Pfarrer

Andreas Fasching Andreas Fasching

Als Nachfolger von Dr. Pál Fónyad als evangelischer Pfarrer von Perchtoldsdorf wurde am 1. und 8. April Andreas Fasching (47), Pfarrer in Liesing, gewählt. Auf den ehemaligen Katholiken entfielen 149 der insgesamt 259 abgegebenen gültigen Stimmen. Gegenkandidat Matthias Eikenberg (49) kam auf 110 Stimmen. Pfarrer Fónyad sprach gegenüber mpd-online von einem sehr knappen Ergebnis. Das Ergebnis ist ein vorläufiges und ist endgültig, wenn es nach einer 14-tägigen Einspruchsfrist keine Anfechtung gibt.

Pfarrer Pál Fónyad tritt wie berichtet am 1. September seinen Ruhestand an. Er wird aber auch in seiner Pension der evangelischen Kirche für verschiedene Dienste weiterhin zur Verfügung stehen. Am 24. Juni gibt es um 9.30 Uhr den Abschiedsgottesdienst.  Evangelische Pfarre

Um nur 80 Cent mit dem Autobus in P'dorf unterwegs

Nur 80 Cent kostet die Fahrt innerhalb von Perchtoldsdorf mit den Buslinien im Verkehrsverbund Ost-Region. Besonders gerne genützt wird dieses Angebot, das dank Gemeindeunterstützung gegenüber dem normalen Einzelfahrschein um 1 Euro günstiger ist, auf der Ortsbuslinie 258, auf der auch der erste Solar-Linienbus Europas verkehrt. Damit ist die Fahrt mit dem Öffi um Lichtjahre günstiger als das P’Taxi, das inzwischen 4,50 kostet und auch das nur, wenn man eine P-Card hat. (10 Euro pro Jahr, ab dem 65. Lebensjahr keine P'Card Gebühr)

Der Lügenbaron von Liesing und seine Ansagen

Unser aufmerksamer Leser MMag. Johannes Ziermann übermittelte uns einen Artikel vom 6. April 2010, der auf der Liesinger Online-Seite www.liesing.at veröffentlicht wurde. Wir zitieren die wichtigsten Auszüge daraus, einfach so, um Ihnen, werte Leserin, werter Leser, die Glaubwürdigkeit aber auch die Chuzpe mancher Politiker vor Augen zu führen.

 

>> Da das Areal von Wald umgeben ist, hat die Neugestaltung im Einklang mit den Regelungen des Biosphärenparks Wienerwald zu erfolgen und volle Rücksicht auf Flora und Fauna, sowie den Wasserhaushalt und andere ökologische Parameter zu nehmen.

 

>> In der ersten Verfahrensstufe müssen alle Teilnehmer grundlegende Konzepte zu den Themen „soziale Nachhaltigkeit“, „Architektur“ und „Ökologie“ abgeben. Darin enthalten müssen auch ein Mobilitätskonzept, ein Energiekonzept, ein Nahversorgungskonzept und ein Kinderbetreuungskonzept sein.

 

>> Das ursprünglich für 450 Wohnungen geplante Projekt wurde über Wunsch des Bezirkes kräftig abgespeckt.

 

>> Wurm begrüßt dieses neu entwickelte Konzept: „Das wird ein Musterprojekt werden, wie man aus einer alten Industriebrache in einer sensiblen Lage ein schönes und ökologisch ausgewogenes Wohnquartier schaffen kann.“

 

>> „Wenn die Nachbargemeinden die Chancen, die sich durch dieses Projekt geboten hätten, nicht erkennen oder zu hochnäsig sind, diese anzunehmen, so soll mir das auch recht sein. Dann machen halt das Geschäft ausschließlich Firmen und Einrichtungen in und aus Wien“, meint Bezirksvorsteher Manfred Wurm.

Peinliches Eingeständnis in ORF-Sendung "Bürgeranwalt":

Gutachter sieht keine "wunderbare" Lösung

Gutachter Rosinak: "Keine wunderbare Lösung", Foto: Screenshot Gutachter Rosinak: "Keine wunderbare Lösung", Foto: Screenshot

Die TV-Sendung „Bürgeranwalt“ mit Peter Resetarits befasste sich Samstag ausführlich mit dem geplanten Wohnbauprojekt Waldmühle Rodaun. Zu Wort kamen auch verärgerte Anrainer und die Bürgermeister von Perchtoldsdorf und Kaltenleutgeben.

 

Bei der Studiodiskussion mit Vertretern der Bürgerinitiative Rodaun und dem Perchtoldsdorfer Verkehrsplaner Ing. Michael Kniha war auch Dr. Werner Rosinak dabei. Dieser hatte im Auftrag der Gemeinde Wien und der Wohnbau-Betreibergesellschaft ein Verkehrsgutachten erstellt. Sein Konzept: Zwei zusätzliche Fahrspuren an der Kreuzung Kaltenleutgebener Straße/Hochstraße und Hochstraße/Ketzergasse sowie eine Ampel an der Kreuzung Kaltenleutgebener Straße /Hochstraße. Diese Maßnahmen würden die Situation zwar verbessern, seien aber keine wunderbare Lösung, musste er zugeben.

 

Ing. Herbert Zischka von der Bürgerinitiative sprach von einer 140%-igen Zunahme des Verkehrs durch die neue Wohnhausanlage, Verkehrsexperte Kniha machte darauf aufmerksam, dass zusätzlich zum Wohnbauprojekt Waldmühle in Rodaun auch in Kaltenleutgeben aufgrund der dortigen Flächenwidmung neuer Wohnraum und damit weitere Verkehrsprobleme entstehen würden.

Die Geschichte der P'dorfer Arbeiterbewegung

Buchautor Dr. Gregor Gatscher-Riedl (2.v.r.) mit SPÖ-Gemeinderäten Marianne Eggl, Anton Plessl und Claus Herza, Foto: Lothar Schwertführer Buchautor Dr. Gregor Gatscher-Riedl (2.v.r.) mit SPÖ-Gemeinderäten Marianne Eggl, Anton Plessl und Claus Herza, Foto: Lothar Schwertführer

Dr. Gregor Gatscher-Riedl, Historiker und Gemeinde-Archivar, präsentierte Donnerstagabend im Hyrtlhaus der SPÖ sein neues Buch über die Geschichte der Arbeiterbewegung in Perchtoldsdorf.

 

Titel des im Berliner Logos Verlag erschienenen Werks: "A Industrie hat’s in Perchtoldsdorf net gegeben". Eine Stunde lang fesselte der Autor die Zuhörer mit seinem Vortrag, in dem er einen Bogen von der ehemaligen Lederfabrik über die diversen Arbeitervereine (der SC P’dorf hat z.B. sozialdemokratische Wurzeln) bis zum legendären SPÖ-Politiker Franz Vesely spannte. Dass die SPÖ bis 1934 stärkste Partei im Ort war, kann heute kaum noch jemand glauben. Selbstredend, dass die gesamte SPÖ-Spitze des Ortes anwesend war. Für Obmann Anton Plessl ist mit dem Buch, für das der Autor 2011 mit dem Theodor Körner-Preis für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet wurde, ein langgehegter Wunsch in Erfüllung gegangen. Gatscher-Riedl deklarierte sich als Nicht-Sozialist, was zwar in Perchtoldsdorf weithin bekannt, aber angesichts seines engagierten und rhetorisch brillanten Vortrags doch nicht so selbstverständlich ist. Eine emotionale Beziehung zur SPÖ, so der Autor, habe er durch seinen Gartenhaus-Nachbarn in der Schubertgasse bekommen, mit dem er sich oft ausgetauscht habe.

Das Buch ist um 39 Euro im Gemeindeamt erhältlich.

Gemeinderat einig: Resolution gegen Monsterbau

P´Taxi wird teurer - Ortsfahrt kostet ab 1. April € 4,50!

In der Gemeinderatssitzung vom 28. März wurde einstimmig von allen Fraktionen einem Dringlichkeitsantrag von Bürgermeister Martin Schuster zugestimmt, bei den Landtagen von Wien und Niederösterreich eine Resolution gegen den Bau der 450 geplanten Wohnungen vor Kaltenleutgeben einzubringen.

Wohnprojekt Waldmühle: Garant für Verkehrschaos Wohnprojekt Waldmühle: Garant für Verkehrschaos

Wiens Bürgermeister Michael Häupl und sein Wohnungsstadtrat Michael Ludwig haben Schuster und dessen Kaltenleutgebener Amtskollegen Josef Graf (SPÖ) in einem Schreiben mitgeteilt, dass der Bau beschlossene Sache sei und Wien großen Bedarf an neuen Wohnungen habe. Schuster wiederholte seine Position, dass das Projekt Waldmühle Rodaun alle Anrainer betreffe und keinesfalls auf einen Konflikt zwischen Wien und Niederösterreich reduziert werden könne. „Mit dem Umbau von drei Kreuzungen kann man das Problem nicht lösen“, so Schuster. Verwundert zeigte er sich darüber, dass die grüne Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou sich ihm gegenüber zwar als Gegnerin des Bauprojektes deklariert, aber in der Sache als nicht zuständig erklärt habe.

Das Ortstaxi kostet bald schon € 4,50.  Das entspricht einer 80%-igen Preiserhöhung in nur 2 Jahren Das Ortstaxi kostet bald schon € 4,50. Das entspricht einer 80%-igen Preiserhöhung in nur 2 Jahren

Wenig erfreulich: Der Gemeinderat beschloss die Erhöhung der P'Taxi-Preise ab 1. April um 50 Cent. Die Ortsfahrt kostet in Zukunft 4,50 €, die Fahrt nach Liesing 5,00 € und zur U6 nach Siebenhirten 6,00 €. Somit sind die Taxipreise innerhalb von zwei Jahren um 80 Prozent gestiegen und laut SPÖ-Gemeinderat Claus Herza fast so hoch wie die marktüblichen Tarife.

SPATENSTICH FÜR ZENTRALLAGER.

Die SHT-Vorstandsmitglieder Wolfgang Knezek und Manfred Prinz haben gemeinsam mit Bgm. Martin Schuster (auf unserem Foto) den Spatenstich für ein neues Zentrallager ihres Sanitärunternehmens vorgenommen. Auf 3.700 m² entstehen bis Herbst ein größeres Logistikzentrum und ein ISC Markt am Standort Brunner Feldstr. 53. Die SHT ist Österreichs größter Anbieter auf dem Sektor Sanitär, Heizung und Installationstechnik mit 700 Mitarbeitern und 271 Mio Euro Umsatz.

Pfarrer Ernst Freiler ist für weibliche Priester

Pfarrer Freiler und Lothar Schwertführer Pfarrer Freiler und Lothar Schwertführer

Bei der Auszeichnung von Christine Barbach als „Perchtoldsdorferin des Jahres“ Freitagabend in der Burg sprach sich der Perchtoldsdorfer Pfarrer Prälat Ernst Freiler für mehr Weiblichkeit in der Kirche aus. „Frauen müssen auch vor den Vorhang“, sagte der in seiner Gemeinde äußerst beliebte und geachtete Geistliche. In einem Video-Interview für noe24 beantwortete Freiler die Frage, ob er auch für weibliche Priester sei: „Ich glaube, dass die Entwicklung dorthin geht, vom Dogmatischen spricht überhaupt nichts dagegen. Das ist nur eine Frage der Tradition.“

 

SEHEN SIE HIER DAS VIDEO VOM OSTERMARKT UND DIE AUSSAGEN VON  PFARRER FREILER

SPÖ-Bezirksparteiobmann NR Hannes Weninger gegen den Monsterbau vor Kaltenleutgeben

 „Ich glaube, dass man über die ganze Widmung mit den Wienern noch einmal diskutieren muss.“ Ziemlich deutliche Worte gegen das von seinen Wiener Parteifreunden geplante Monster-Wohnprojekt vor Kaltenleutgeben fand NR Hannes Weninger (51), SPÖ-Bezirksparteiobmann von Mödling, im Gespräch mit mein-perchtoldsdorf.at.

 

In der Bezirksvertretung Liesing wurde ja diese Woche eine Resolution der FPÖ gegen den Monsterbau Waldmühle Rodaun (450 neue Wohnungen vor Kaltenleutgeben) abgelehnt. 

NR Hannes Weninger (li.) und SP-Chef Anton Plessl NR Hannes Weninger (li.) und SP-Chef Anton Plessl

Weninger, Gast bei der Eröffnung des traditionellen Ostermarkts der SPÖ-Frauen Samstagvormittag in Perchtoldsdorf, ist gar nicht auf Wiener SPÖ-Parteilinie: „Wir müssen zurück an den Verhandlungstisch. Es geht nicht nur um Verkehrsfragen, sondern um die Lebensqualität im Wienerwald. Ich lasse das auch nicht auf eine parteipolitische Debatte reduzieren. Es geht um unseren gemeinsamen Lebensraum."

 

Der Abgeordnete glaubt, dass die Landeshauptleute Häupl und Pröll gefordert seien und will sich bei Pröll diesbezüglich noch einmal für ein Gespräch auf höchster Ebene einsetzen. Weninger wörtlich: „Ich sehe dieses Projekt sehr, sehr skeptisch.“ Auf die Frage, ob er optimistisch sei, dass die 450 geplanten Wohnungen doch noch verhindert werden können, antwortet der hohe SPÖ-Funktionär mit einem klaren Ja.